CUN trägt IHK-Qualitätssiegel „TOP AUSBILDUNG"

Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg hat die Celle-Uelzen Netz GmbH für exzellente Leistungen in der dualen Berufsausbildung mit dem IHK-Qualitätssiegel „TOP AUSBILDUNG" ausgezeichnet. Dieses Siegel gilt nun bis zum Jahr 2023.

CUN-Ausbilder Florian Könecke erklärt im Interview, was genau bewertet wurde und wie sich die Auszeichnung auf die Ausbildung auswirken wird.

 

Was genau wurde durch die Industrie- und Handelskammer zertifiziert? Wodurch zeichnet sich die Ausbildung bei der CUN besonders aus?

Es gab bei der Zertifizierung fünf Kategorien: das Ausbildungsmarketing und Recruiting, Ausbildungsstart, die Organisation und Durchführung, die Abschlussprüfung und generell Abschluss der Ausbildung oder Personalentwicklung. Und in diesen fünf Bereichen gab es spezielle Fragen zum Doing bei uns. Wie wir das machen? Warum wir das so machen? Unter anderem haben wir der IHK einen Fragenkatalog beantwortet. Insgesamt 43 Seiten. Wir haben sehr gut abgeschnitten. Und jetzt dürfen wir uns wirklich das Siegel „TOP AUSBILDUNG" anheften.

 

Geben die Juroren eine detaillierte Rückmeldung dazu, was für besonders gut angesehen wird und wo Unterschiede zu anderen Unternehmen liegen?

Ja, ein Unternehmen, das sich dem Verfahren stellt, bekommt am Ende eine schriftliche Zusammenfassung. Im Audit, der persönlichen Überprüfung, wurde positiv gesehen, wie stark wir unsere Einführungswoche planen – übrigens zusammen mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung. Es kam gut an, dass wir jeden Bereich mit Ausbildungsbeauftragten versehen haben, die auch wirklich Lust auf die Arbeit haben. Außerdem statten wir unsere Azubis mit Laptop und zum Teil auch mit Diensthandy aus. Wir übernehmen alle Kosten, die anfallen für Ausstattung und Arbeitsmaterial. Das kam wirklich gut an und hebt uns auch ab von Wettbewerbern.

 

Wie wird sich diese Auszeichnung auf die Ausbildung bei der CUN auswirken?

Erst mal muss ich sagen, dass die Ausbildung bei der CUN an vielen Personen, also unter anderem den engagierten Ausbildungsbeauftragten in den Abteilungen, hängt. Wir wussten immer, dass wir eine gute Ausbildung haben – und zwar durch die Bank weg. Wir hatten aber nie etwas vorliegen, das uns unsere gute Leistung auch bestätigt. Wir sind Netzbetreiber – was eine etwas sperrige, technische Bezeichnung ist. Und ich glaube, dass wir mit dem Siegel noch etwas für unser junges Publikum tun können. Es drückt aus: Wir haben eine gute Ausbildung und bewerbt euch bei uns. Allerdings ist damit nicht alles erledigt: Wir müssen uns Jahr für Jahr wieder unter Beweis stellen in Bewerbungsverfahren, in Gesprächen mit jungen Leuten. Wir wollen uns nicht ausruhen, sondern weiter daran arbeiten, dass unsere Ausbildung immer aktuell und gut bleibt.