Sponsoring Storchenmasten

CUN errichtet Nisthilfen für den Klapperstorch

Wahrscheinlich haben Sie es auch schon bemerkt: Es gibt wieder mehr Störche in unserer Region. Das melden auch die ehrenamtlichen Weißstorch-Betreuer für die Kreise Celle und Uelzen. Obwohl geeignete Nahrungsflächen für die Weißstörche weiter abgenommen haben, hat der Storchenbestand in den letzten Jahren erfreulich zugenommen. Störche brauchen für Ihre Nahrung möglichst extensiv bewirtschaftetes Dauergrünland, Feuchtgebiete, Überschwemmungsflächen und Brachen, in denen sie Kleintiere wie Mäuse, Frösche, Schlangen, Heuschrecken, Schnecken und gerne auch Regenwürmer finden.

Dieses Jahr wurde das 30. Storchennest aufgerichtet

Storchenmast Becklingen

Außer Nahrung benötigen Störche geeignete Nistplätze. Die Männchen, die als erstes aus dem Winterquartier zurückkehren, suchen den Standort so, dass sich in rund drei bis fünf Kilometer Umkreis ausreichend große Nahrungsgründe befinden. Sie nisten auf Felsvorsprüngen, Bäumen, Gebäuden oder Strommasten. Um Ihre Ansiedlung zu fördern, unterstützt die Celle-Uelzen Netz GmbH bereits seit 2007 die Arbeit der NABU-Gruppen Celle und Uelzen mit dem Aufstellen von Masten für Storchennester. Dieses Jahr wurde bereits das 30. Storchennest aufgerichtet. 1.400 Euro Kosten entstehen bei der Aufstellung eines Nistplatzes, die von der Celle-Uelzen Netz GmbH getragen werden.

Celle-Uelzen Netz engagiert sich für Störche

Jeder Storchenmast ist ein Gemeinschaftsprojekt

Storchenmast Gerdau

"Die Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz klappt prima", so Björn Forkmann, Projektleiter bei Celle-Uelzen Netz. Der Bund Naturschutz wählt die Standorte aus, Forkmann und sein Team prüfen die Gegebenheiten vor Ort. Und dann kann es losgehen. Der Mast wird auf die ausgewählte Wiese transportiert, ein ordentliches Fundament angelegt und der Storchenmast mit Hilfe eines Steigers aufgerichtet. Bleibt nur noch ein Storchenpaar abzuwarten auf der Suche nach einem neuen Nistplatz.

Gebrütet wird von Anfang April bis Anfang August. In freier Wildbahn können Störche manchmal über zwanzig Jahre alt werden. Besonders gefährdet sind sie bei uns durch den Autoverkehr, Stromleitungen, Strommasten und Wohlstandsmüll. Auch auf dem Zug und in den Überwinterungsgebieten gibt es erhebliche Verluste. Ihrem Horst bleiben manche Storchpaare über mehrere Jahre treu.

Mehr zur Lebensweise der Störche in unserem Landkreis lesen im Interview mit dem Storchenbeauftragten Lesen Sie das Interview mit dem Storchenbeauftragten in unserem Blog SVO Leben:

> Interview mit dem Storchenbeauftragten Hans Jürgen Behrmann


Weitere Informationen:
> www.stoerche-celle-gifhorn.de
> www.nabu-celle.de
> www.nabu-uelzen.de