Einspeisemanagement

Engpässe im Netz der Celle-Uelzen Netz GmbH

Derzeit sind keine Engpässe bekannt.

Einsätze des Einspeisemanagements im Netz der Celle-Uelzen Netz GmbH

Bisher wurden keine Einsätze durchgeführt.
Sollte es zu geplanten Abschaltungen kommen, werden wir Sie als betroffenen Anlagenbetreiber rechtzeitig informieren.

Grundsätzliches

Die Voraussetzungen zur Teilnahme am Einspeisemanagement müssen bei Neuanlagen grundsätzlich ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme erfüllt sein, andernfalls reduziert sich bis zur nachweislichen Einhaltung der Voraussetzungen nach § 52 EEG 2017 der Vergütungsanspruch auf Null.

Die Entschädigung für entgangene Einnahmen durch reduzierte Einspeiseleistung sind durch den § 52 EEG 2017 geregelt. 

Technische Umsetzung

Die Übertragung der Signale zur Leistungsreduzierung erfolgt im Netz der Celle-Uelzen Netz GmbH derzeit für Anlagen am Niederspannungsnetz sowie Anlagen bis maximal 100 kW am Mittelspannungsnetz mittels Tongrundsteueranlage über das Stromnetz. Eine Ausnahme gibt es derzeit im Bereich Wietzendorf. 

Bei Anlagen mit einer Leistung größer als 100 kW erfolgt die Übergabe mittels Fernwirkanlagen.

Die jeweils erforderlichen Tonfrequenz-Rundsteuerempfänger können an den technischen Standorten der Celle-Uelzen Netz in Bostel und Uelzen erworben und durch einen zugelassenen Installateur nach den jeweils aktuell gültigen TAB in unmittelbarer Nähe zur Übergabemessung installiert werden. Die Anbindung der Anlagen(n) liegt in der Verantwortung des Betreibers.

Die erforderlichen Fernwirkanlagen werden auf Anforderung durch die Celle-Uelzen Netz GmbH bereit gestellt. Die Anbindung der Anlagen(n) liegt in der Verantwortung des Betreibers.

Technische Anforderungen für Anlagen ab 100 kW am MS-Netz (PDF, 196 KB)

Technische Anforderungen für PV-Anlagen ab 100 bis 500 kW am MS-Netz  (PDF, 104 KB)

Formular Ausgabebeleg für Rundsteuerempfänger (PDF, 10 KB)


Der Nachweis zur Erfüllung der Voraussetzungen ist durch den Anlagenbetreiber in schriftlicher Form zu erbringen.

Formular (PDF, 518 KB)

Netzbetreiber sind berechtigt vor Ort stichprobenartige Überprüfungen vorzunehmen.

Allgemeine Informationen

§ 9 EEG 2017 Abs. 1
Entsprechend dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müssen Anlagenbetreiber und Betreiber von KWK-Anlagen ihre Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt mit technischen Einrichtungen ausstatten, mit denen der Netzbetreiber jederzeit

  1. die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren und
  2. die Ist-Einspeisung abrufen kann.


§ 9 EEG 2017 Abs. 2 (1)
Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 30 Kilowatt und höchstens 100 Kilowatt müssen nur über eine technische Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung verfügen.

§ 9 EEG 2017 Abs. 2 (2)
Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 30 Kilowatt müssen die maximale Wirkleistungseinspeisung am Verknüpfungspunkt ihrer Anlage mit dem Netz auf 70 Prozent der installierten Leistung begrenzen oder über eine technische Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung verfügen. 

Kontakt

Dieter Rapp
Telefon 05141 16 - 2985

Carsten Lehmann
Telefon 5141 16 - 2995
Fax: 0 51 41 168 - 2996
E-Mail

Ansprechpartner für Rundsteuerempfänger

Zählerlager Celle/Bostel

Tel. 0 51 41 16 - 2856
Fax 05141 16 - 1698

Zählerlager Uelzen

Tel. 0 581 805 - 2824
Fax 0581 805 - 1696

Mail

Ansprechpartner für Fernwirktechnik

Jörg Bierenbrodt
Tel. 05141 16 2773 

Jesko Kuhn
Tel. 05141 16 2858