Trübung des Trinkwassers im Bereich Bad Bevensen möglich Aufgrund einer Beschädigung des Trinkwassernetzes im Bereich Bad Bevensen kann es nach der Reparatur noch zu Trübungen kommen. Die Fachabteilung spült bereits das Leitungsnetz und wird dies auch in den nächsten Tagen fortführen. Wir bitten um etwas Geduld mehr erfahren

Hochwasser-Situation in der Region: Aktuelle Lagemeldung

In der Region entspannt sich die Hochwasser-Lage, die Pegel sinken. Der Bereitschaftsdienst der Celle-Uelzen Netz GmbH (CUN) ist in den vergangenen Tagen zu mehreren Hundert Einsätzen ausgerückt. Inzwischen sind alle evakuierten Bereiche (Wacholderpark, Südohe, Westohe) netzseitig wieder mit Strom versorgt.

Vielen Dank für Ihr Interesse! Der Newsticker wird aufgrund der aktuellen Entwicklung nicht weiter aktualisiert (letzter Stand: 8. Januar 2024).

>>> Flyer für vom Hochwasser Betroffene (PDF) <<<

Einzelmeldungen

8. Januar 2024 (Update)

Auch in Westohe (Winsen) konnten wir am Nachmittag unser Stromnetz wieder in Betrieb nehmen. Wie zuvor in Südohe wurden auch hier alle Hausanschlüsse aus Sicherheitsgründen vorab abgeschaltet bzw. vom Netz getrennt. So lässt sich verhindern, dass möglicherweise defekte Hausinstallationen unabsichtlich unter Strom gesetzt werden. Nach der Wiederinbetriebnahme des Stromnetzes durch die CUN müssen sich Anschlussinhaber in Westohe jetzt eigenständig an einen Elektro-Installateur wenden. Der Elektro-Fachmann muss die Hausinstallation begutachten, gegebenenfalls reinigen bzw. trocknen und eine Wiederinbetriebnahme durchführen. Nur ein Fachmann kann beurteilen, ob die Hausinstallation gefahrlos wieder in Betrieb genommen werden kann. Für Gebiete mit Erdgas-Versorgung gilt darüber hinaus: Auch eine Gasinstallation muss fachmännisch geprüft und instand gesetzt werden. War die Gasinstallation tatsächlich unter Wasser, müssen Gaszähler und Gasregler ausgetauscht werden.

8. Januar 2024

Die Lage in der Region entspannt sich weiterhin, die Pegel sinken. Im Bereich Südohe (Winsen) ist die Stromversorgung bereits seit Freitag (5. Januar 2024) fast überall wieder möglich. Elektro-Installateure schalten die einzelnen Haushalte in Südohe nach und nach wieder an. Zuvor waren alle Hausanschlüsse vorsorglich abgeschaltet bzw. vom Netz getrennt worden. Grund dafür war, dass beim Einschalten keine möglicherweise defekte Hausinstallation unabsichtlich unter Strom gesetzt wird. Zu beachten für Anschlussinhaber in Südohe ist, dass sie eigenständig einen Elektro-Installateur mit der Prüfung und gegebenenfalls Reinigung/Trocknung und anschließender Wiederinbetriebnahme ihrer Hausinstallation beauftragen müssen. Nur ein Elektro-Fachmann kann und darf entscheiden, ob eine Anlage wieder gefahrlos nutzbar ist! Auch eine Gasinstallation, die unter Wasser gestanden hat, muss fachmännisch geprüft und instandgesetzt werden.

Im Fokus bleibt nun aus Sicht der Stromversorgung der Bereich Westohe (Winsen). Dort war eine Wiederinbetriebnahme des Stromnetzes bislang aufgrund der anhaltend hohen Wasserstände nicht möglich. Technische Anlagen konnten zum Teil nicht auf Schäden hin überprüft werden. Die CUN wird die Lage auch heute vor Ort prüfen und gegebenenfalls neu bewerten.

5. Januar 2024 (Update)

Die netzseitigen Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme des Stromnetzes in Südohe (Winsen) sind abgeschlossen. Fast alle Haushalte können zeitnah wieder mit Strom versorgt werden - sofern ein Elektriker die Hausinstallation geprüft und freigegeben hat. Alle Hausanschlüsse mussten aus Sicherheitsgründen vor dem Wiedereinschalten vom Netz getrennt werden. Die verantwortlichen Anschlussinhaber müssen jetzt einen Elektro-Installateur mit einer Prüfung und Wiederinbetriebnahme der eigenen Hausinstallation beauftragen. Der Elektro-Fachmann muss die Anlage offiziell begutachten, gegebenenfalls trocknen/reinigen und am Ende wieder in Betrieb nehmen.

Im Bereich Westohe bleibt die Lage unverändert. Eine Wiederinbetriebnahme des Stromnetzes ist aktuell nicht möglich (Stand 5. Januar 2024, 15 Uhr). Das Wasser steht dort noch immer zu hoch. Technische Anlagen können zum Teil nicht auf Schäden hin überprüft werden.

5. Januar 2024

In Südohe beginnt am heutigen Freitag (5. Januar 2024) die abschnittsweise Wiederinbetriebnahme des Stromnetzes. In einem ersten Schritt müssen dafür alle Hausanschlüsse aus Sicherheitsgründen vom Netz getrennt werden. So ist sichergestellt, dass beim Einschalten des Netzes keine defekte Installation unabsichtlich unter Strom gesetzt wird. Die einzelnen Hausinstallationen dürfen erst dann wieder in Betrieb genommen werden, wenn ein Elektroinstallateur die Anlage geprüft, gegebenenfalls getrocknet bzw. gereinigt und offiziell freigegeben hat. Das ist enorm wichtig, um die Gefahr von Stromschlägen oder Schäden an technischen Anlagen auszuschließen. Ob eine Elektroinstallation wieder in Betrieb gehen darf, kann nur ein Elektro-Fachmann beurteilen. Das gilt auch im Bereich der Stadt Celle. Dort wurden immer wieder einzelne Gebäude vom Netz getrennt, etwa weil der Keller samt Hausinstallation voll Wasser gelaufen ist. Des Weiteren muss auch eine Gasinstallation, die unter Wasser gestanden hat, fachmännisch geprüft und instandgesetzt werden. Im Wacholderpark werden inzwischen erste Haushalte wieder mit Strom versorgt. In Westohe lässt die Lage vor Ort aktuell (Stand 4. Januar 2024) eine Wiederinbetriebnahme des Stromnetzes vorerst nicht zu. Das Wasser steht dort noch immer zu hoch. Technische Anlagen können zum Teil nicht auf Schäden hin überprüft werden, weil sie nicht zugänglich sind. Die CUN prüft und bewertet die Situation aber laufend neu. Diese und weitere Informationen sind auch in einer gesonderten Pressemitteilung zu finden.

3. Januar 2024

Der Weg für einen Wiederanschluss an das Stromnetz der Celle-Uelzen Netz ist unterschiedlich.

Bei einzelnen Kunden, die vom Netz genommen wurden

Kunden beauftragen einen Elektroinstallateur, der die Anlagen trocknet, säubert und auf Funktionstüchtigkeit überprüft. Ist die Anlage in Ordnung, beauftragen der Elektroinstallateur den Wiederanschluss ans Stromnetz der CUN. Die Meldungen bitte an Hochwasser(at)cunetz.de.

Flyer für vom Hochwasser Betroffene

Ganze Gebiete (z. B. Westohe, Südohe und Tannenweg usw.) wurden vom Netz genommen. In Südohe und Westohe ist die Situation kritisch und wir gehen aktuell nicht davon aus, dass die Versorgung in dieser Woche wieder hergestellt werden kann.

Die CUN muss ihre eigenen Anlagen auf Schäden prüfen. Dazu müssen die CUN-Anlagen zugänglich sein.

Südohe: Trafostation konnte besichtigt werden und kann aktuell so noch nicht betrieben werden. An einer Lösung wird gearbeitet.

Westohe: Trafostation konnte noch nicht besichtigt werden. Die Zufahrt ist noch nicht befahrbar. Mit einer Alternative wird die Station am 4. Januar besichtigt.

Wacholderpark Wietze: die Leitung der CUN ist erstellt, die erste Häuser können von einem Elektroinstallateur wieder angeschlossen werden.

  • Im besten Fall ist die CUN-Anlage in Ordnung und kann nach Prüfung freigeschaltet werden.

Die CUN-Anlage muss repariert oder instandgesetzt werden

  • Kleine Reparaturen setzt die CUN zeitnah um.
  • Je nach Zustand und Leitungszuwegung für die Trafostation oder andere Anlagen können Tiefbauarbeiten nötig sein. Diese können umgesetzt werden, sobald der Boden das zulässt und evtl. mit Fahrzeugen an die Örtlichkeit herangefahren werden kann.
  • Sollte das nicht möglich sein, sucht die CUN nach Alternativen oder Provisorien. Auch für die müssen die örtlichen Gegebenheiten beurteilt werden.

Eigentümer in den Gebieten, die vom Hochwasser betroffen sind, müssen einen Elektriker beauftragen, der die eigenen Anlagen reinigt, trocknet, instand setzt. Kunden in Ferienhausgebieten haben verschiedene Anschlüsse.

Beispiele

Ein Kunde hat eine Anschlusssäule an der Grundstücksgrenze. Der Elektriker prüft, ob der Anschluss nach den Sicherheitsbestimmungen funktionstüchtig ist. Ist das gegeben, wird die CUN informiert und der Elektriker kann die Anlage wieder an das funktionstüchtige CUN-Netz anschließen.

Die Anschlusssäulen können auch für mehrere Anschlüsse angelegt worden sein. In dem Fall müssen alle mit dem Anschluss versorgten Kunden ihre elektrischen Anlagen wieder in einem sicheren Zustand haben, bevor sie an das Netz der CUN angeschlossen werden können.

2. Januar 2024

Seit vor Weihnachten sind Mitarbeitende der Celle-Uelzen Netz rund um die Uhr im Einsatz. Unseren Kollegen und Kolleginnen war es ganz wichtig den Kunden zu helfen. Viele haben dafür auf ihr Weihnachtsfest, Urlaub und Silvester und anderes verzichtet. Stattdessen haben sie bei Kunden Störungen behoben und standen in vollgelaufenen Kellern.

Auch im eigenen CUN-Netz sind Kabelverteilerschränke oder Trafostationen voll Wasser gelaufen und mussten vom Netz genommen werden. Zum Teil wurden für die Versorgung Provisorien eingerichtet, Notstromaggregate befüllt und bereitgestellt sowie vieles mehr. Für eine gesicherte Stromversorgung waren nicht nur die Monteure in der betroffenen Region unterwegs auch im Hintergrund wird viel geleistet, um die Stromversorgung gewährleisten zu können. Mitarbeiter in der Netzleitstelle nahmen Kundengespräche und -aufträge an und koordinieren die Einsätze. Selbst das Lager war besetzt, um benötigtes Material zur Verfügung zu stellen und zu ordern.

Bei einigen Kunden entspannt sich die Lage und sie wollen wieder ans Stromnetz angeschlossen werden. Dafür müssen Sie einen Elektroinstallateur beauftragen, der die Anlage von der Hausanschlusssicherung bis zur Steckdose wieder fit macht. Das heißt, Hausanschluss, Sicherungskasten, Leitungen, Klemmen, alles muss getrocknet und geprüft sein, bevor es wieder in Betrieb gehen kann.

Kunden informieren die Celle-Uelzen Netz, wenn das Wasser zurückgeht, dann kann die Zuleitung zum Hausanschluss kontrolliert und evtl. repariert werden. Speziell für vom Hochwasser betroffene Kunden hat die CUN eine E-Mail eingerichtet. Bitte schreiben Sie ihre Fragen ausschließlich an hochwasser(at)cunetz.de nur die Spezialisten können Ihnen weiterhelfen.

Sobald der Elektriker die elektrische Anlage wieder als „ordnungsgemäß“ bei der Celle-Uelzen meldet und das Stromnetz in dem Gebiet sicher betrieben werden kann schließt die Celle-Uelzen Netz den Hausanschluss wieder ans Netz an.

30. Dezember 2023

In unser rund um die Uhr besetzten Netzleitstelle haben wir die gesamte Lage in der Region permanent im Blick. Wir beobachten die Situation sehr genau. In den vergangenen Tagen haben wir unseren 24/7-Bereitschaftsdienst im Zusammenspiel mit regionalen Tiefbauern als Dienstleister zielgerichtet vor Ort zum Einsatz gebracht. Größere oder länger anhaltende Versorgungsunterbrechungen konnten so weitgehend vermieden werden. Im Bereitschaftsdienst ist aufgrund der aktuellen Lage derzeit zusätzliches Personal im Einsatz.

Sollten Kunden Ihre Räume auspumpen müssen können sie sich wegen des dafür benötigten Stroms an ihre Versicherung wenden. Versicherungen erwarten in der Regel, dass die Zähler zu Beginn und zum Ende abgelesen werden, dass müssen alle Kunden individuell mit Ihrer Versicherung klären.

Seit dem Ende der Weihnachtsfeiertage müssen wir verstärkt einzelne Hausanschlüsse vorübergehend stilllegen, weil Keller voll Wasser gelaufen sind. Zu beachten ist, dass vollgelaufene Keller/Räumlichkeiten aufgrund von Stromschlaggefahr nicht mehr eigenständig betreten werden sollten!

Im Stadtgebiet Celle versorgen wir aktuell (29. Dezember 2023) zwei kleinere Bereiche vorübergehend mit mobilen Notstromaggregaten. So ist sichergestellt, dass die sich dort im Hochwasser-Einsatz befindlichen Pumpen auch weiter in Betrieb bleiben können.
 
In der Nacht auf den 29. Dezember 2023 hat es in Wietze einen Kabelfehler im Mittelspannungsnetz (20kV) gegeben. Dort waren fast alle betroffenen Kundinnen und Kunden nach gut einer Stunde wieder versorgt.
 
Am 28. Dezember 2023 hat der Landkreis in Wietze den Bereich Wacholderpark evakuiert. Dort mussten wir aufgrund des Hochwassers vorsorglich den Strom abstellen.

Der Landkreis Celle hat am Mittwochabend, 27. Dezember 2023, die Bereiche Südohe und Westohe evakuiert. Dort steht das Wasser auf den Straßen teilweise bis zu einen halben Meter hoch. Aus Sicherheitsgründen mussten diese Bereiche vorsorglich vom Netz getrennt und damit der Strom abgestellt werden.

In der Nacht auf den ersten Weihnachtstag (25. Dezember 2023) gab es im Bereich Celle-Heese und Altencelle eine Störung im Mittelspannungsnetz (20kV). Unklar ist derzeit, inwieweit das Hochwasser hier ursächlich war. Die Störung konnte nach rund anderthalb Stunden behoben werden. Noch in der Nacht waren alle Kundinnen und Kunden wieder mit Strom versorgt.

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